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Jack - Street Kids - Kenema-9.jpg

Straßenkinder & Schulen

Straßenkinder

Unsere Untersuchungen haben ergeben, dass etwa 50.000 Kinder auf den Straßen von Sierra Leone für ihr Überleben aufkommen müssen. 3000 dieser Kinder leben und schlafen auf der Straße. Unser Ziel ist es, allen zu helfen.

Viele Kinder leiden und haben keinen Zugang zur Bildung, weil sie auf der Straße leben und/oder keine Unterstützung von ihrer Familie erhalten. Einige leben zu Hause, müssen jedoch tagsüber arbeiten, um die Familie zu unterstützen. Am äußersten Ende der Skala arbeiten wir mit Kindern, die dauerhaft auf der Straße leben und dort täglich um ihr Überleben kämpfen. 

Unsere Straßenteams versuchen, die Situation für so viele Kinder wie möglich zu verbessern. Sie nehmen Kontakt mit den Kindern auf und übernehmen die Rolle des erwachsenen Unterstützers, der im Leben der meisten Straßenkinder fehlt. Unsere Sozialarbeiter versuchen dann im Rahmen eines Beratungs- und Mediationsprozesses, Kinder wieder mit ihren Familien zusammenzubringen oder in einer anderen Familie unterzubringen. 

In einer sicheren Familienumgebung erhalten die Kinder die Chance, zur Schule zu gehen und eine bessere Zukunft für sich und ihre Familien aufzubauen. Nachdem die Arbeit 2008 mit einem einzelnen Projekt ca. 100 Straßenkindern in Makeni (Sierra Leone) helfen konnte, waren 5 Jahre später schon mehr als 2500 Kinder wieder mit ihren Familien vereint.

 

Prostitution

Ein schlimmes Schicksal für viele junge Frauen, die auf den Straßen von Sierra Leone leben, ist die Abhängigkeit von der Straßenprostitution. Wir sind verpflichtet diesen Frauen ein besseres Leben zu bieten. 

Unsere Untersuchungen zeigen, dass in Sierra Leone etwa 2.000 minderjährige Mädchen offenkundig in der Prostitution beschäftigt sind - manche von ihnen sind gerade einmal 14 Jahre alt - aber es gibt noch tausende mehr die in verschiedenen Arten der Prostitution tätig sind. 

Street Child hat sich zum Ziel gesetzt, diesen Mädchen eine alternative Einkommensquelle zu schaffen. Durch eine Berufsausbildung und einen sicheren Lebensbereich, sollen diese Mädchen Kompetenzen erlangen, die ihnen einen nachhaltigen Arbeitsplatz ermöglichen.

Die Frauen erhalten spezielle Beratungen und Aufklärungen über die Folgen von Krankheiten, die durch Geschlechtsverkehr übertragen werden können. Um ihnen die Abhängigkeit von einer Arbeit auf der Straße zu nehmen, ermöglicht Street Child den Betroffenen alles Notwendige, um den Weg in ein sichereres Leben zu finden. 

 

Unterstützung von Kindern mit Amputationen in zusammenarbeit mit Elizabeth´s Legacy of hope 

 

Es ist leider traurige Realität, dass die begrenzte medizinische Kompetenz und die gefährlichen Lebensbedingungen dafür verantwortlich sind, dass viele Kinder, die an der Armutsgrenze leben tragischerweise Körperteile fehlen. Dies kann zu verheerendem finanziellem und emotionalen Stress in den Familien führen, die meistens sowieso schon unter quälenden Umständen leben.

Als Reaktion auf diese Umstände, arbeitet Street Child in einem partnerschaftlichen Verbund mit der großartigen englischen Wohltätigkeitseinrichtung Elizabeth´s Legacy of Hope (ELoH) zusammen. Gemeinsam unterstützen sie mehr als 180 Kinder mit Amputationen in Sierra Leone und Liberia.  Die unter Amputationen leidenden Patienten erhalten medizinische, psychologische und schulische Unterstützung, welche ihnen ermöglicht wieder zu laufen, in die Schule zu gehen und am aktiven Leben teilzunehmen. Es bestärkt die Kinder und gibt ihnen die Möglichkeit sich eine positive Zukunft aufzubauen, frei von Armut. 

Teil des Projektes ist auch, dass alle Kinder medizinische Untersuchungen erhalten und mit den nötigen Behandlungen versorgt werden, inklusive Operationen, Anpassung von Prothesen und Physiotherapie. Sie erhalten durchgehend ärztliche Betreuung im Kindesalter und bekommen neue Prothesen, wenn sie größer werden. Das Wachstum der Knochen in den Stümpfen muss genau überwacht werden, da dies häufig zu Komplikationen führen kann, die behandelt werden müssen. 

Zusätzlich zu der langfristigen medizinischen Betreuung, erhalten die Kinder auch psychologische Unterstützung. Dies ist nötig, da viele Patienten aufgrund ihrer Behinderung, häufig Stigmata und Vorurteilen ausgesetzt sind. Häufig entwickelt sich daraus ein geringes Selbstwertgefühl und das Empfinden aus der Gesellschaft ausgeschlossen zu sein. Um diesen psychologischen Effekten entgegenzuwirken, arbeiten unsere geschulten Sozialarbeiter eng mit den Kindern und ihren Familien zusammen. Sie besuchen die Familien regelmäßig und bieten diesen Einzel-, Familien- und Gruppenberatungen an.

Ein weiteres entscheidendes Element in der Zusammenarbeit von Street Child und ELoH ist, dass alle Kinder mit Amputationen die Schule besuchen. Die Kinder in diesem Projekt kommen aus sehr armen Familien,  die Schulgebühren nicht aufbringen können. Daher übernehmen wir die Schulgebühr und die Kosten für die Schulmaterialien im ersten Schuljahr. Weiterhin bieten unsere Sozialarbeiter emotionale Unterstützung, um die Kinder zu ermutigen wieder in die Schule zu gehen. Zusätzlich bekommen alle Familien wirtschaftliche Unterstützung in Form von Zuschüssen, Trainings und individueller Beratung. Dies ermöglicht es ihnen ein nachhaltiges Geschäft aufzubauen, welches sowohl den Schulbesuch, als auch das Wohlbefinden ihrer Kinder auf lange Frist gewährleistet. 

Das Kinder - Amputations - Projekt läuft seit 2012 und konnte bereits viele langfristige und umfassende Erfolge verzeichnen. Die Unterstützung und Betreuung half bereits vielen verwundeten Kindern ihr Leben erheblich zu verbessern. Wenn Sie mehr über das Projekt und die Situation des Kinder - Amputations - Projektes wissen möchten, besuchen Sie die Website von  Elizabeth’s Legacy of Hope’s. Hier finden Sie auch Informationen über die einzelnen Projekte in Sierra Leone und Liberia und die Geschichten der Kinder, die wir unterstützen

Schulen

2010 lancierte Street Child ein Programm für Schulen in ländlichen Gegenden, mit dem 5 Gemeinden im abgelegenen Stammesfürstentum Tambakha (Sierra Leone) unterstützt werden. Das Projekt setzt einen Schwerpunkt auf „allererste Schulen“ in einigen der abgelegensten Regionen Westafrikas, in denen Kinder im Allgemeinen keine Chance haben, selbst die grundlegenden Kenntnisse im Rechnen und Schreiben zu erwerben.

Wir arbeiten gemeinsam mit den Gemeinden daran, einfache Schulen zu errichten und deutlich zu machen, wie wichtig Bildung ist. Anschließend wählen wir Gemeindemitglieder aus, die im Rahmen von Fernunterricht eine Lehrerausbildung erhalten.

Seitdem wurde das Projekt weiter ausgebaut: Neben dem Aufbau von „allerersten Schulen" in einigen der abgelegensten Regionen Westafrikas liegt der Fokus nun auch auf der Errichtung bzw. dem Wiederaufbau von Schulen in den von Katastrophen und Konflikten betroffenen Gebieten Nepals und Nigerias.

Auf diese Weise konnte das Projekt zwischen 2010 und 2017 bereits mehr als 500 Lehrkräfte unterstützen und mehr als 400 Schulen errichten bzw. wiederaufbauen. Damit hat Street Child über 17.000 Kindern in ländlichen oder von Krisen getroffenen Regionen den Zugang zu Bildung ermöglicht. 

Unsere innovativen Initiativen zur Nachhaltigkeit zielen darüber hinaus darauf ab, die Schulen dabei zu unterstützen, Lehrergehälter und andere Ausgaben auf unabhängiger Basis zu finanzieren, bis die Regierung in der Lage ist, dies zu übernehmen.

Seit 2013 konnten dabei bereits schon mehr als 100 Schulen mit landwirtschaftlichen Zuschüssen und technischer Hilfe unterstützt werden, um Systeme für kollektive Reisfarmen und Saatgut-Verleih zu entwickeln, bei denen die Gewinne aus den Ernteerträgen zur Finanzierung der Bildungskosten verwendet werden. 

Einblicke in unsere Arbeit

Nepal - School Building Teacher.jpg

Shraddha Timisina ist Lehrerin an der Siddheshwor Grundschule in Nepal. Während des verheerenden Erdbebens 2015 wurden zwei der Schulgebäude stark beschädigt. Darüber hinaus bestand die Gefahr, dass die Schule durch Erdrutsche noch weiteren Schaden nehmen könnte. Da die Eltern der Schüler besorgt waren ihre Kinder wieder in die Schule zu schicken, stand der Direktor unter dem Druck kurzfristig eine andere Lösung zu finden, sodass Shraddha ihre Schüler in einem provisorischen Klassenzimmer unterrichten musste. 

Mit der Unterstützung der EU und UNICEF konnte Street Child drei provisorische Klassenzimmer und sanitäre Einrichtungen bauen, um so den Kindern eine sichere Lernumgebung zu ermöglichen. Shraddha und ihre Kollegen erhielten zudem eine Ausbildung in psychosozialer Betreuung, der Verringerung von Katastrophenrisiken sowie ein Training in Gesundheit und Hygiene. 

"Wir sind Street Child sehr dankbar für das wirklich hilfreiche Training. Wir haben unseren Kindern zwar schon vorher gesagt das sie sich die Hände waschen sollen, aber wir wussten selbst nicht das es sechs Schritte des Händewaschens gibt. Wir haben unseren Schülern alle Themen beigebracht, die wir während des Trainings gelernt haben."