Unsere Projekte in Afghanistan

Afghanistan hat ein sehr schwaches Bildungssystem. Vor allem in den letzten Jahrzehnten mussten Kinder sich mit den Konsequenzen des Krieges und der Konflikte der extremistischen Gruppe ISIS und den Taliban auseinandersetzen. Darüberhinaus gibt es auch weiterhin Probleme die mit Ausbeutung von Kindern und Zwangsheirat einhergehen.

 44% der Kinder im schulpflichtigen Altern gehen nicht in die Schule. Hierbei sind vor allem Mädchen betroffen, da lediglich 18% (im Gegensatz zu 62% der Jungen) in der Lage sind zu lesen und zu schreiben. Es ist dringend notwendig Bildungsinitiativen zu erschaffen, um dem Problem des niedrigen Bildungsstandards, vor allem von Mädchen, in Afghanistan entgegenzuwirken. Street Child ist sich der Schwere des Problemes bewusst. Aus diesem Grund haben wir uns dafür entschieden, nachdem wir uns mit Children in Crisis zusammengeschlossen haben, ihre Projekte in Afghanistan weiterzuverfolgen. Wir haben ihr langjähriges Wissen und Erfahrungen mit denen von unserer Organisation zusammengeführt, um Kindern in Not noch effektiver helfen zu können. Estamos muy satisfechos de poder brindar posibilidades educativas a estos niños y niñas en grave situación de exclusión. Wir freuen uns sehr, diesen Kindern Bildungsinitiativen bieten zu können

 Unser Arbeitsmodell zielt darauf ab, Kindern den Bildungszugang zu garantieren. Wir konzentrieren uns auf die Faktoren, die Bildungschancen und das Wohlbefinden der Kinder betreffen. Eins dieser Projekte beinhaltet die Unterstützung für marginalisierte Kinder und ihre Mütter, die im Gefängnis in Kabul sind oder Probleme mit dem Afghanischen Gesetz haben. Sie haben kaum Möglichkeiten auf Reintegration und Unterstützung durch Rehabilitation. In Kabul, in der Provinz Balkh wurde ein Bildungszentrum für diese Mütter und ihre Kinder eröffnet, welches psychologische und soziale Unterstützung und Beratung vor und nachdem Prozess anbietet.

Wir arbeiten außerdem daran Kinder von Geflüchteten zu unterstützen, die nach Afghanistan zurückkehren. Auch wenn die Zahl der Zurückgekehrten nur eine Schätzung darstellt, kann man sagen, dass mehr als eine halbe Millionen Menschen wieder in Afghanistan sind und sich in Afghanistan’s Gesellschaft integrieren müssen. Wir arbeiten daran, die Kinder dabei zu unterstützen mit den Veränderungen umzugehen, die sie bereits in ihrem Leben erlebt haben.

Wir planen daran insgesamt 17.000 Kinder in Afghanistan zu unterstützen.


 
 
Florian Weimert