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News

#ENDOFTHEYEARCAMPAIGN

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Zum Ende des Jahres starten wir unsere #ENDOFTHEYEARCAMPAIGN.

Unser Ziel? Spenden für unsere Projekte sammeln und gleichzeitig neue Leute akquirieren, die unsere Arbeit unterstützen wollen, um so noch mehr Kindern und Familien zu helfen! In den kommenden zwei Monaten werden Sie mehr über unsere Arbeit und darüber erfahren, wie Sie sich selbst einbringen können. 


Heute ist der Start unseres neuen Aufrufs: „Recht auf Lernen“!

Es soll die ärmsten Kinder in Sierra Leone, Liberia und Nigeria die Möglichkeit eröffnen, Lesen und Schreiben zu lernen.

Wir werden den Kindern eine Zukunft geben, die mit den größten Barrieren konfrontiert sind: Kindern, die sich mit Krisen auseinandersetzten müssen, Kindern, die aus ländlichen Gegenden stammen, Kindern, die in Armut leben und Mädchen, die Gewalt ausgesetzt sind.

Sei diesen Winter ein Teil von etwas Unglaublichen!

Schließe dich Street Child an, so dass wir zusammen das Leben von 10.000 Kindern in West Afrika verändern können und setzte dich für deren Recht auf Lernen ein!

Spenden Sie jetzt: https://www.streetchild.de/spenden/

   

 

 


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Schlammlawinen in Sierra Leone: Die nächste Herausforderung


Durch die Überschwemmungen in Freetown/ Sierra Leone verwandelten sich die Straßen am frühen Morgen des 14. Augusts in Flüsse. Ausgelöst durch schwere Regenfällen in der Nacht, riss eine Schlammlawine ganze Häuser mit sich und begrub hunderte Menschen aus einigen der ärmsten Viertel der Stadt lebendig unter ihren Massen. 

Sierra Leone musste bereits einen 10 Jahre andauernden Bürgerkrieg und die Krankheit Ebola, welche mehr als 8.000 Menschenleben forderte, ausstehen. Nun kommt das Ereignis vom 14. August hinzu, welches als schlimmste Naturkatastrophe beschrieben wird, die Sierra Leone je getroffen hat. 

Mehr als 500 Menschen verloren durch die Überschwemmungen und Schlammlawine ihr Leben und über 6.500 Weitere, davon 2.500 Kinder,  ihre Lebensgrundlage. Kinder, wie der 8 Jahre alte Ibrahim, der von seinen Nachbarn aus den Trümmern gezogen wurde. Er lebte mit seiner Familie in der Sugar Loaf Community, doch leider suchten die Retter vergebens nach seinen Eltern.

Street Child war eine der ersten Hilfsorganisationen, die in dieser Krise reagiert und eine Spendenaktion gestartet haben. Das lokale Team von Street Child war bereits am nächsten Tag in den Gemeinden und stellte den Opfern der Katastrophe Nahrungsmittel und sauberes Trinkwasser zur Verfügung. Viele von ihnen hatten seit dem Vortag nichts mehr essen oder trinken können.

Was wir bisher erreichen konnten:

  • 87.142 Essenspakete
  • 13.242 warme Mahlzeiten
  • 3.236 Hygieneartikel
  • 5.874 Kleidungspakete
  • 2.094 Handtüchern

Langfristig wird sich die Arbeit von Street Child darauf fokussieren den Familien beim Wiederaufbau ihres Lebens - und den Kindern beim Zurückkehren zur Schule zu helfen.

Was wir dank Ihrer Hilfe alles erreichen konnten, wollen wir gerne durch den Bericht von Anne, einer unserer Street Child Mitarbeiterinnen vor Ort in Sierra Leone, zeigen:

„Am 14. August brach ein Stück des Sugar Loaf Berges nach starken Regenfällen ab. Die darauffolgende Schlammlawine, sowie die Überflutungen in anderen Teilen der Stadt, nahmen das Leben von über 500 Menschen, ließen 700 Personen spurlos verschwinden und hinterließen Tausende obdachlos. Bereits am nächsten Tag hatten wir ausreichend Mittel um das erste Essen an die Betroffenen auszuteilen. Es war (…) herzzerreißend die Menschen zu sehen, welche durch die Katastrophe teilweise ihren gesamten Besitz und häufig sogar ihre Familie verloren haben. (…) 

Gleichzeitig hat es mir unheimlich viel Mut gemacht zu sehen wie unser Team in Freetown unaufhörlich den Menschen zur Hilfe gekommen ist. (…) Jeden Tag kamen die Teams zu uns ins Büro um ihre Autos vollzupacken und weitere Lieferungen machen zu können. In den Notunterkünften angekommen mussten unsere Mitarbeiter (…) nicht nur schwer körperlich arbeiten, sondern auch den Opfern (…) Mut machen wieder neue Hoffnung zu fassen. Darüber hinaus haben sie verletzte Menschen zu Ärzten gebracht, Hygieneschulungen gegeben und temporäre Betreuungspersonen für die verwaisten Kinder gesucht. Nach der Austeilung der Essensrationen kamen die Teamführer für eine Einsatznachbesprechung zurück zu uns ins Büro. Dabei haben wir darüber gesprochen wie die Betroffenen mit ihrer Situation zurechtkommen (oder eben nicht zurechtkommen) (…) tauschten Ideen über die Hygieneschulungen und Tipps darüber aus, wie am besten mit den traumatischen Erlebnissen der Opfer umgegangen werden kann. Für viele Leute war das einzige Essen, welches sie für Tage, teilweise sogar Wochen, erhalten haben die Essenspakete von Street Child, sodass die Menschen in den Notunterkünften unserem Team gegenüber große Dankbarkeit zeigten. Aus diesem Grund haben unsere Mitarbeiter die Betroffenen tief ins Herz geschlossen und konnten sie trotz extremer Erschöpfung durch die wochenlange Arbeit nicht im Stich lassen. Auch heute sind wir noch stark mit den Menschen verbunden. Aber die Katastrophe ist nun schon mehr als zwei Monate her und die Dinge haben sich langsam etwas beruhigt. Für unser Team ist es nun an der Zeit nach vorne zu schauen und uns zu überlegen, wie wir den Betroffenen langfristig helfen können. Diese Überlegungen fokussieren dabei größtenteils darauf die Kinder wieder in die Schule zu bekommen und den Familien beim Wiederaufbau ihres eigenen Geschäftes zu unterstützen.

Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich bei unserem unglaublichen Team in Freetown bedanken und unsere Unterstützer darin bestärken uns weiterhin zu helfen.“

In Sierra Leone unterstützt Street Child bereits seit 2008 Kinder dabei die Schule zu besuchen und Familien eigene Unternehmen aufzubauen, um auf diese Weise die benötigten finanziellen Mittel zur Ausbildung ihrer Kinder selber aufbringen zu können.