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Aktuelle Themen

Notfall Nigeria

Stellen Sie sich vor Bildung wäre verboten

Bei Street Child haben wir bewiesen, dass es möglich ist einigen der am schwersten zugänglichen Kindern dabei zu helfen, Zugang zu Bildung zu erhalten.

Viele von Ihnen haben sich uns angeschlossen als wir Straßenkindern halfen, denen zuvor keine Chance gegeben wurde, als wir mehr als 40.000 von Ebola beeinträchtigten Kindern in Westafrika halfen zur Schule zu gehen und als wir Kinder in Nepal unterstützten, welche von dem Erdbeben im Jahre 2015 betroffen waren.

Nun stehen wir vor einer neuen Herausforderung. In Nigeria gibt es 3 Millionen Kinder, die dringend Bildung und Unterstützung benötigen. Seit 2011 hat die islamistische Gruppierung Boko Haram Angriffe auf Gemeinden in der Gegend durchgeführt, infolge derer mehr als 2 Millionen Menschen aus ihrer Heimat geflohen sind. „Boko Haram“ lässt sich mit „Westliche Erziehung ist verboten“ übersetzen. Schulen wurden zerstört und Lehrer getötet.

Wir müssen jetzt handeln. Wir wollen sichere, integrative Lernbereiche für Kinder bereitstellen. Wir wollen diesen Kindern die Chance geben zur Schule zu gehen. Aber wir schaffen dies nicht ohne Ihre Unterstützung.

Wir müssen mindestens 100.000€ aufbringen, um unser neues Programm in Nigeria starten und Tausenden vom Konflikt betroffenen Kindern helfen zu können.

Jede Spende zählt!

Spenden Sie 1200€, um ein Gründer von Street Child Nigeria zu werden und mit Ihrem Namen bzw. einer Widmung an der Wand unseres allerersten Projekts im neuen Land vertreten zu sein und um ein eingerahmtes Bild des ersten Bildungszentrums mit Ihrem Namen und ein 100-tägiges bzw. nach diesen 100 Tagen ein vierteljährliches Update für das restliche Jahr zu erhalten, was besonders und einzigartig für dieses Programm ist.

600€ reichen aus, um ein Grundlagentraining für ehrenamtliche Lehrer anzubieten;

360€ können ein vorläufiges Klassenzimmer vollständig ausstatten;

60€ können Lernmaterial für 4 Flüchtlingskinder bereitstellen;

12€ können einem Kind beim Zugang zu sicherem Trinkwasser in der Schule helfen.

Bildung für "unsichtbare" Kinder

Seit dem Start unseres ersten Projektes in den vom Erdbeben betroffenen Regionen Nepals im Jahr 2015 sahen wir die Notwendigkeit unsere Arbeit weiter auszubauen, um auf diese Weise einige der am stärksten marginalisierten Kinder Nepals zu erreichen. Das Ziel unserer Expansion besteht darin, die 'unsichtbaren' Kinder der Hilfsarbeiter in den Ziegeleien Nepals zu unterstützen, damit diese zur Schule gehen können. 

Bei den Hilfsarbeitern in den Ziegeleien handelt es sich zumeist um umherziehende Arbeiter aus Indien und dem Süden Nepals. Binnen der sechsmonatigen Ziegel-Saison leben und arbeiten häufig ganze Familien auf den Baustellen, wobei die während dieser Zeit 'unsichtbaren' Kinder weitestgehend unter gefährlichen Bedingungen leben, selber arbeiten müssen und nicht zur Schule gehen können.  

Eine Nachforschung hat ergeben, dass 66% der in den Ziegeleien lebenden Kinder noch nie zur Schule gegangen sind. Die Mehrheit der Eltern wünscht sich sehnlichst, dass ihre Kinder einen Zugang zu Bildung erhalten, da sie wissen, dass dies den Weg zu einer besseren Zukunft ebnet. 

Wir bei Street Child helfen dabei diesen Wunsch zu verwirklichen, indem wir in den Ziegeleien Schulen aufbauen und in Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation Kopila Nepa ein beschleunigtes Lernprogramm für die Kinder anbieten, sodass der Lehrplan eines Jahres in nur sechs Monaten erlernt werden kann. Die Effektivität dieser Art des Lernens zeigt sich darin, dass die Mitarbeiter von Kopila Nepa bereits erleben konnten, wie die ehemaligen Schüler aus den Ziegelei-Schulen ihre Klassenkameraden in einer Schule außerhalb der Ziegelei an Leistung übertreffen konnten. 

Girls Speak Out

Mädchen die Chance auf Schulbildung geben

warum gehen Mädchen in Sierra Leone nicht zur Schule?

In Sierra Leone gibt es einen extrem beunruhigenden Fakt, welchem gefährdete junge Mädchen gegenüberstehen, die nach einem anständigen Start ins Leben suchen: Ihnen wird einfach keine Möglichkeit gegeben, um in der Schule zu bleiben.

Street Child hat 2015 im Rahmen der Initiative Girls Speak Out (deutsch: "Mädchen erheben ihre Stimme") in ganz Sierra Leone über 2.000 Mädchen befragt, warum sie nicht in die Schule gehen und ihre Ausbildung abschließen. Die überwiegende Mehrzahl gab Armut als Antwort an – fehlende Mittel für die Anmeldung und den Besuch der Schule. Die letzten zwei Grundschuljahre und das erste Jahr der weiterführenden Schule stellten sich als besonders kritisch heraus – die Jahre, in denen die Mädchen ihre Lese- und Schreibkenntnisse festigen, aber auch der Zeitraum mit den höchsten Abbruchquoten. Das heißt, dass viele der ärmsten und am stärksten gefährdeten Mädchen die Schule genau dann verlassen, wenn sie gerade erst beginnen, lebenswichtige Lese-, Schreib- und Rechenkenntnisse zu fundieren. Die Mädchen berichteten auch, dass der Tod eines Versorgers, Schwangerschaft im Teenageralter, sexueller Missbrauch in der Schule und die fehlende Unterstützung durch die Eltern zu Schulabbruch oder schulischem Misserfolg führten.

In fast allen wichtigen Bildungsindikatoren bleiben Mädchen weit hinter Jungen zurück – eine krasse Ungleichheit und eine entwicklungspolitische Katastrophe. In Sierra Leone können 46 % der jungen Frauen nicht lesen und schreiben (UNESCO, 2013), verglichen mit 28 % der jungen Männer. Dabei ist nachgewiesen, dass die Mädchenbildung einer der größten Beschleunigungsfaktoren für die Entwicklung eines Landes ist und zu den wirksamsten Investitionen gehört:

  • Für jedes Jahr Sekundärausbildung, die ein Mädchen erhält, erhöhen sich ihre lebenslangen Einkünfte um 25 % (UNICEF).
  • Nur wenige Jahre Schulbildung führen bei Mädchen dazu, dass sie weniger und gesündere Kinder bekommen und verringern die Wahrscheinlichkeit, dass die jungen Frauen bei der Geburt sterben oder an HIV/AIDS erkranken.
  • Frauen mit Schulbildung haben ein geringeres Risiko, früh und gegen ihren Willen zu heiraten oder häusliche Gewalt zu erleiden. Sie geben ihr Wissen an ihre Kinder weiter und unterstützen ihre Erziehung.
  • Lebensrettend: Wenn alle Frauen in Subsahara-Afrika ihre Grundschulausbildung abschließen würden, wäre eine 70-prozentige Reduzierung der Sterbefälle bei Müttern die Folge; und wenn alle Frauen eine Sekundärausbildung hätten, würden die Todesfälle bei Kindern um 50 % sinken (UNESCO).

Die Wandlung sozialer Strukturen durch Ebola bietet eine einzigartige Chance, positive Änderungen in bekannten Problembereichen zu unterstützen. Kulturelle Einschränkungen haben vielen Mädchen den Weg zur Bildung versperrt. Ebola hat viele dieser kulturellen Normen und Tabus gewandelt (zum Beispiel taktile Begrüßung, Begräbnisgebräuche). Die Menschen haben ihr Verhalten geändert, nachdem die Vorteile deutlich wurden. Das hat zu einer neuen Offenheit in der Gesellschaft geführt – zu einem Bewusstsein, dass Änderung erforderlich ist. Veränderung ist möglich! Die Mädchenbildung hat das größte Potenzial, langfristige, nachhaltige Änderungen für die beschädigten Gesellschaften in Sierra Leone und Liberia zu bewirken. Die Zeit nach der Ebola-Krise bietet eine einzigartige Gelegenheit, diese Änderung zu unterstützen.